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Wachstum

Warum junge Erwachsene den Golfclub meiden, und was wirklich hilft

18. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Die 20- bis 35-Jährigen wollen Golf spielen wie lange nicht mehr. Trotzdem landen viele nicht im Club, sondern auf der Driving Range oder bei Topgolf. Das liegt selten am Sport und fast immer an einer Hemmschwelle, die der Club selbst senken kann. Mehr zum Trend im Beitrag Golf-Boom bei den Jungen.

Die drei größten gefühlten Hürden

  • Kosten: Golf gilt als teuer. Oft stimmt das nicht mehr, aber die Preise sind nirgends transparent zu finden.
  • Etikette und Dresscode: Die Sorge, etwas falsch zu machen und schief angesehen zu werden.
  • Anschluss: Ein Club wirkt von außen wie ein geschlossener Kreis, in den man als Neuling nicht hineinkommt.

Was der Club dagegen tun kann

Keine dieser Hürden verlangt, die Tradition aufzugeben. Es reicht, sie sichtbar zu entkräften: Preise offen und verständlich zeigen, Etikette freundlich als Teil des Schnupperangebots vermitteln statt als Regelwerk, und junge Mitglieder gezielt zusammenbringen, etwa über Einsteigerrunden und lockere Formate. Wer sieht, dass auch andere in seinem Alter da sind, bleibt.

Der Auftritt sendet das erste Signal

Bevor jemand den Platz betritt, entscheidet die Website und Social Media, ob er sich angesprochen fühlt. Zeigen die Bilder nur Turniere von vor zwanzig Jahren, fühlt sich ein 28-Jähriger nicht gemeint. Zeigen sie Menschen seines Alters, die Spaß haben, schon. Wie Sie diese Zielgruppe online erreichen, steht in Neue Mitglieder online gewinnen.

Die Jungen kommen nicht trotz, sondern wegen eines offenen Auftritts. Der Club muss nur zeigen, dass die Tür offen steht.

Die Hemmschwelle ist selten der Sport. Es ist das Gefühl, nicht gemeint zu sein.

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